Das neue Zelt
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Es is scho a poor Monat her, prüft alles gut mit Kennerblick
sogt aner: "Mensch, wie schee des wär und kummt mit unserm Zelt zurück.
und es scho jetzat stengat fest, Er hots zur Probe gleich dahaam
daß mir zum nächstn Kühbergfest, im Gartn aufgstellt bei die Baam,
wenn net so recht as Wetter hält denn es is wichtig daß es steht,
zum Unterstelln hätt'n a Zelt!" bevor das Fest zu Ende geht.
Der Vergnügungswart als rühriger Moo Drum muß a jeder Handgriff sitzn,
nimmt sich der Sach gleich selber on, sunst kummt mer ja dabei ins Schwitzn.
macht mit Elan sich auf die Sockn, As nächsta Bergfest zünftig werd
um uns as Geld herauszulockn. mitn Gerd als unsern Festzeltwärt,
"Es müßt halt mindestens 6 Meter denn schließlich hot der nebnbei auch
Jong und 4 brat saa", mant der Peter, als Marknzeing na richtign Bauch,
daß dann, wenn allazamm senn do, und konn, wenn sich donn net viel findn
für Kinner, Frauen und ihrn Moo, am Schluß sei Bier a selber trinkn.
genug Plotz is, a in der Höh, Ka Bergfest mehr ins Wasser fällt,
zur Not kenna mir klann ja steh. ham mir jetzt unser eignes Zelt,
Doch gibts Probleme jede Menge, ma konn, wenns rengt, ganz schnell neiflitzn
ob mir des Pulver wern zammbränga und drinna dann im Trockna sitzn.
und ob a werd die Stärk der Stanga Ma konn, wie sicher des öfteren mir,
für so a Mordstrumm Zelt auslanga a ganz gemietlich trinkn Bier
und wieviel do an Tisch und Bänk und konn a drin Versammlung machn
neigänga quer und in der Läng. und a nuch andra tolla Sachn.
Auf der Versammlung im April Und wenns mol auf des Zelt doch rengt,
a jeder sein Schein scho los wern will. a jeder von uns drinna denkt:
Und unsra neia, Weber und Kresse, "Mensch, wärat ma jetzt draußn noß,
zeing gleich am Zelt a ihr Interesse dahinna oba bloß vom Foß",
und haus nei sofort ihr Geld, denn Fäßla muß es dann immer gebn,
damit am Endbetrog nix fehlt. sunst machts kann Spaß ins Zelt zu geh.
Denn fehlst do am Schluß a weng, Die Sunna konn a runterbrenna,
so müßt der Progscha des draufleng. wer will konn ja im Schottn penna.
Der Meier als der richtige Moo, Er braucht kann Sunnabrond zu krieng,
setzt sich ins Auto und fährt noo, konn sich bis auf die Haut auszieng
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und song: "Wie schön ist doch die Welt Konn aner dann vor Rausch nimmer geh,
seit mir ham unser scheens neis Zelt!" dann läßt er halt sei Auto steh,
A sunst hots Vorteile grod gnug, er braucht fürs Taxi a ka Geld,
denn schließlich is es ja aus Tuch, denn nebndro steht ja gleich as Zelt.
des konn mer zammleng auf der Stell Aufs neia Zelt konn echt stolz sa
und mit ihm fortfohrn dann ganz schnell, mit Recht die ganza Fliegergma.
aufgstellt is a in einem Nu, A wenns bei manchn zäh is ganga,
stellst du an Kastn Bier dazu. jetzt steht as Zelt mitsamt die Stanga
Es biet' sich on für die Vogesen, und ich tät song: 'Vergeßt des Geld,
do sports am Ombd die hoha Spesen, die Hauptsach is, mir ham a Zelt!"
Ende
die allamol ja doch entstänga,
wenn alla ins Hotel neigänga.
Ma könnt im Zelt sein Rotwein tanken
und hätt net weit, um haamzuwanken
und außerdem für alla Fäll
könnt ma a umfalln auf der Stell,
und könnt zum echtn Nulltarif,
sein Rausch ausschlofn long und tief
und wär am nächstn Tog dann fit,
so gsäng hast des, as Zelt muß mit.
Und noch der Fohrt mit Hindernissen,
will kaner jetzt des Zelt mehr missen,
denn es is dort in die Vogesen
a echter Mittelpunkt stets gwesen
und des solls a beim Bergfest sa,
damit sich alles wohlfühlt a.
Und neuerdings steht a bereit
a Heizung für die kolta Zeit.
Mir braung im Winter nimmer friern,
braung bloß a bißchen einzuschürn
und könntn a für wenig Geld,
den Saunabesuch verleng ins Zelt.
Läd aner mol die Flieger ein,
dahaam bei sich zu Bier und Wein,
dann konn er sich as Zelt ausleiha
und alla könna im Freia schreia.